Vom Herz aus nach Darwin oder auch der große Endspurt
1 07 2010Ja endlich wir kommen zum letzten Eintrag von Australien und ich muss schon sagen, für dass ich dies Monate danach von einem kleinen Ort in Argentinien aus verfasse, läuft es ganz gut.

ja ja einfach schön
Von Alice ging es dann wieder weiter den Stuart Highway in Richtung Norden der Hitze entgegen. Erster Stopp waren die Devils Marbles (a.D. Die Murmeln des Teufels) wo wir auf dem freien Camp platz (mit Plumpsklo) in mitten der Marbles schliefen und eine tollstürmischege Nacht verlebten. Da es nämlich so stürmte musste immer einer im Zelt bleiben da im harten Boden kein Zeltnagel zu versenken war. Ich finde mit den Murmeln des Teufels ist der Ort wunderbar beschrieben, den genau so sieht es aus wie auf inmitten eines riesigen Murmelspiels. Zum Essen gab es leckere Bratkartoffeln und Wein sowie Schoki und beim Toilettengang konnte ich so gar eine kleine Wildkatze erspähen.

die Murmeln des Teufels
Nach einer kleinen Wanderung am Morgen brachen wir dann wieder auf immer weiter unserem Endziel entgegen. Die nächste Zwischenlandung machten wir in Daily Waters, einem Kaff im Outback mit nettem Campground wo wir eine Teilmondfinsternis bewundern konnten und mit dem Blick auf die Sterne einschliefen, da wir unser Außenzelt unten ließen. Den nächsten Tag schafften wir es dann endlich bis zum Eingang des Kakadu NP, auf dem Weg machten wir noch kurz Rast in Kathrine und kauften mal wieder Vorräte zu humanen Preisen ein. Leider war ich tierisch genervt da ich ohne Internet das Deutschlandspiel gegen England verpasste. Leider stellten wir fest dass uns durch die Ausfälle unseres Autos ein paar Tage abgingen und wir unseren Besuch im NP verkürzen mussten. So machten wir kleine Wanderungen und steuerten so manche Aussichtspunkte an, mussten aber vieles mehr in diesem unglaublich großen Park auslassen. Als Krönung unseres Besuches gönnten wir uns dann aber doch noch einen Trip mit dem Boot durch die Wetlands des Parks.

Handtasche
Mit den Yellow Water Cruise machten wir dann also 2 eineinhalbstündigen Fahrten auf dem Alligator River (witzig der Dödel der dies hier entdeckte nannte es Alligator River wobei es in Australien doch nur Krokodile gibt!!!), bei diesen zwei Touren konnten wir Krokodile, Adler, Pelikane und viele viele andere Vögel bewundern, dabei hatte unser Tourguide immer einen Scherz auf Lager und wusste gut uns die Natur gut zu erklären. Bei der ersten Tour wurden wir zum Schluss sogar mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt und durften auch dass frisch auf dem Boot gefilterte Flusswasser probieren. So vergingen die Tage im Nationalpark rasch und wir mussten auch schon weiter. Ach hab noch was vergessen, das Feuer hier, Feuer !!!???!!!, ja Feuer, denn es ist Buschfeuerzeit gewesen und so konnte man an allen Orten im Park Brände sehen und den natürlichen Prozess bewundern der hier jedes Jahr abläuft. Falls es jemand interessiert, die Brände werden nur im Äußersten gelöscht da dies nur schlimmeres im kommenden Jahr heraufbeschwören würde.

Gürtel
War ein irres Gefühl durch brennende Wälder zu Fahren und dies alles zu sehen, leider blieb uns für mehr nicht Zeit und es ging nach Darwin dem Ziel von wo aus es dann weiter geht auf unserem Trip.
In Darwin angekommen trafen wir dann endlich wieder auf Flo und Isa unseren Freunden aus Malaysia mit denen wir unsere letzten Tage im Land verbrachten. Erst ging es aber zum Arzt wo wir Marina untersuchen ließen die eine kleine Hautveränderung hatte die sich dann aber als harmlos herausstellte, dann putzten wir unser Auto und gaben es bei der Verleihfirma in der Stadt ab. Ja endlich hatten wir die Schrottkiste los. Die nächste Nacht schliefen wir bei Flo und Isa im Haus ihrer Vermieterin wo wir einen entspannten Tag verlebten. Den nächstenn Tag fuhren wir dann zum Litchfield NP wo wirein wenigg wanderten und die Wasserfälle bewunderten. Abends machten wir klasse Burger auf der BBQ Stelle und den nächsten Tag noch eine kleine Tour vor es wieder zurück nach Darwin ging wo wir unsere letzten 2 Nächte im Hotelzimmer verbrachten. Wir schauten uns ein wenig die Stadt an, kochten mit den Beiden lecker Lasagne und Steaks, die so unglaublich groß waren, dass der Herd zu kämpfen hatte.

alligator river
Nachts schauten wir das Spiel gegen Argentinien in einem Pub und hatten viel Spaß. Naja natürlich gab es wieder einen Dämpfer, da die Liveschaltung zur Hochzeit von Manou und Lars nicht klappte und wir vergebens im Zimmer warteten. Aber so ist dass halt wenn man am anderen Ende der Welt ist wenn die Leute zu Hause feiern. So stiegen wir ein wenig traurig, aber auch mit großer Vorfreude in den Flieger nach Christchurch (Neuseeland). Danke Flo und Isa für die schönen Tage die viel zu schnell vorbei waren und euch einen tollen Trip durch dieses riesige Land, wir sehen uns dann in Deutschland wieder. Bis bald auf der anderen Seite der Welt. Und für alle die uns vermissen, es ist Halbzeit, wir werden euch schon bald wieder mit unserer Anwesenheit nerven.

eh!!! mein Block (sagte die Termite)
Ach neu ein paar Fakten, wir fuhren unglaubliche 10 362 Kilometer durch dieses riegige Land um gerade mal 3 von 6 Bundestaaten zu sehen und witziger Weise war der größte noch nicht einmal dabei. Also wenn ihr hier herkommt rechnet mit langen unendklich langen Autofahrten oder fliegt lieber ein paar mal hin und her.










Danke an alle die uns was zu sagen haben